Aktiv und mobil - für ein selbstbestimmtes Leben im Alter

Die Ministerien für Infrastruktur und Landwirtschaft sowie für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie haben gemeinsam mit den Landkreisen Oder-Spree und Uckermark das Projekt „Aktiv und mobil – für ein selbstbestimmtes Leben im Alter“ durchgeführt. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit den Regionalen-Planungsgemeinschaften den Seniorinnen und Senioren der Landkreise als Experten in eigener Sache realisiert.

Immer mehr Frauen und Männer erreichen heute ein höheres Lebensalter als in früheren Generationen. Beide Landkreise der Planungsgemeinschaft sind bereits gegenwärtig von einem hohen Anteil von über 65-Jährigen gekennzeichnet. Der Landkreis Uckermark gehörte Ende 2010 mit 23,7 Prozent zu den brandenburgischen Landkreisen mit dem höchsten Anteil in dieser Bevölkerungsgruppe. Im Barnim war der Anteil an Bevölkerung im Alter von 65 Jahren und älter mit 21,2 % nur unwesentlich geringer. Bis 2030 wird sich der Anteile dieser Altersgruppen verdoppeln. Die meisten Seniorinnen und Senioren wollen länger selbständig wohnen, und am sozialen Leben teilhaben. Das stellt sowohl die Kommunen als auch die Landesregierung vor die Herausforderung, dafür Sorge zu tragen, dass diese Teilhabe auch weiterhin möglich ist.

Das Projekt verknüpft vorliegende Strukturdaten mit Ergebnissen einer Befragung von Seniorinnen und Senioren beider Landkreise. Beides war die Basis für Workshops, in denen nach Lösungssätzen gesucht wurde. Hier war es besonderes Anliegen, dass Seniorinnen und Senioren, die Kommunalpolitik und -verwaltung, Verkehrsunternehmen, Krankenkassen, Hilfsorganisationen und andere Beteiligte in einen konstruktiven Diskussionsprozess kommen und dass dabei auch das gegenseitige Verständnis für Bedürfnisse, Möglichkeiten und Grenzen wächst.

Im Ergebnis ist ein Leitfaden entstanden, der sich an die Kommunalpolitik und -verwaltung, Unternehmen, Einrichtungen und selbstverständlich auch an die älteren Menschen richtet.

 

Download:

"Aktiv und mobil" - Leitfaden zur Mobilität älterer Menschen